Markus Fahl

Der Chaot der alles kann, aber nix so richtig..

Markus Fahl

…wäre zu meinem Lebensmotto geworden. Doch dann, im richtigen Moment, hat mich das Gärtnern gepackt. Vielleicht ist es der Kontakt zu Mutter Erde, vielleicht sind es auch die Wildkräuter, die ich täglich konsumiere - ganz sicher sind es die natürlichen Dinge, die mein Wohlbefinden wachsen lassen. Inzwischen betrachte ich das Gärtnern als Ausdruck meiner Lebensfreude. 

Ich glaube, dass wir alle etwas zum Positiven verändern, wenn wir uns mit lebendigen Wesen beschäftigen und unsere Wertschätzung überdenken. Das ist einer der Gründe, warum ich mich über meinen neuen Job als Versandmitarbeiter bei Mutter-Erde-Saaten freue. (schrieb er am Computer) 

 

 

Über mich und meine Freundschaften zu den anderen Gärtnern:

Als gelernter Elektroniker habe ich nie erwartet mal einen Versand für Saatgut zu starten. Doch als ich Friedmunt Sonnemann in den 90er Jahren das erste mal im Fernsehen sah, dachte ich mir, der Mann macht da was richtig. Und als ich Jens Eichler kennenlernte, das war 2009, wusste ich, dass ich mit diesem Menschen zusammenarbeiten möchte. Es war schnell offensichtlich, dass ich handwerklich und gärtnerisch ein großes Lernfeld vor mir hatte und so begann eine ausgesprochen schöne und auch sprichwörtlich wundervolle Zeit. Bis 2020 bin ich fest angestellter Mitarbeiter in der Samen-Gärtnerei von Jens gewesen. 

fortsetzung

Mit Anek bin ich ebenfalls gut befreundet und als ich Ihm erzählte, dass wir einen neuen Saatgut-Verein gründen wollen, hat er mich mit seinen verschiedenen Samennachbau-Erfolgen überrascht. Das Gefühl an dem richtigen Projekt zu arbeiten wurde nocheinmal bestärkt.

Etwa zur selben Zeit, es hatte sich schon etwas herum gesprochen, was wir planen, kam Anne mit ins Boot. Da ich jetzt bei Ihr zu Hause im Versand arbeite, freue ich mich, über die Freundschaft, die zwischen uns wächst. Insgesamt habe ich das Gefühl wir sind ein vielseitiges Team. Es sieht so aus, dass ich in der nächsten Saison unser Sortiment durch selbst gezogenes Saatgut erweitern kann. 

Ich traue mich jetzt einfach schon diese Ankündigung zu machen, dabei sind die meisten Kulturen gerade erst in der Blüte - Türlkischer Drachenkopf (links/oben) und marokkanisches Leinkraut (unten) gehören dazu. Blütezeit ist entspannend, jetzt arbeiten die Bestäuber für mich. Je fleißiger die sind, desto mehr Arbeit habe ich.

 

 

Marokkanisches Leinkraut

Ein Teil meiner Kulturen wächst zum Leid meiner Familie in "unserem" Garten, was manchmal vielleicht etwas unordentlich wirkt. Ich mag unseren Garten so natürlich wie möglich und betreibe Humusaufbau wo ich nur kann. Dabei entstehen viele unterschiedliche, kleine Lebensräume, auf manchmal weniger als einem Quadratmeter und die Artenvielfalt wächst. Gleichzeitig ziehe ich im Frühling Jungpflanzen für den Telgter Naturnah-Garten (www.naturnah-telgte.de) und für einige Freunde. Da wird es schonmal etwas eng.

Seid diesem Jahr bewirtschafte ich auch eine Fläche bei den Telgter "Gemüsehelden". (www.gemuesehelden-telgte.de) Was für mich eine großartige Bereicherung bedeutet. In 5 Minuten bin ich mit dem Rad vor Ort und so habe ich auch jeden Tag frischen Wildkräutersalat und Erde, die jetzt seit zwei Jahren der konventionellen Landwirtschaft entzogen wird. 

Die vergangenen Jahre habe ich damit verbracht naturnahe Gärten zu pflegen, einem befreundeten Dachdecker zu helfen und eine kleine Gruppe Selbstversorger anzuleiten.

Neulich fand ich den Spruch an meinem Teebeutel: “Freundlichkeit ist ansteckend” 

…klingt nach einem neuen Lebensmotto :)

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Kontakt:

Markus Fahl

Rabin Str. 6

48291 Telgte

m-fahl@posteo.de / 0176-20917502

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